Freitags-Post Nr. 18/2020

PLA - auf Stärke-Basis

Nun ist unser Gastronom schon eine Weile am Start und seine Bedingungen waren … na sagen wir mal: semi-optimal. Diese Aussage trifft nicht nur zu, weil Corona sämtliche Pläne durchkreuzt hat und sehr strenge Auflagen zu erfüllen sind, um überhaupt Gastronomie betreiben zu dürfen. Nein, der Umbau im Mecklenburger Hallenhaus bzw. „WarnowHuus“ gestaltet sich schwieriger als erwartet. Das beides zusammen genommen lässt einem schon die Sorgenfalten ins Gesicht treiben. Und die Leute um Carsten Loll geben sich redlich Mühe, das Beste raus zu holen. Mehr geht im Moment eben noch nicht.

Worauf aber von Anfang Wert gelegt wurde, ist das Verwenden von Einweggeschirr, das nicht aus PET besteht. Die Trinkbecher für Kaltgetränke z.B. sehen zwar so aus, es ist aber PLA. Das ist ein Material aus nachwachsenden Rohstoffen und biologisch abbaubar! Die glasklaren Trinkbecher gleichen zwar optisch Bechern auf Erdölbasis, sind aber auf der Basis von Maisstärke und Milchsäure hergestellt. Im Übrigen war unser Caterer Vorreiter bei der Aktion der plastefreien Hanse-Sail. Und dass es ihm ernst ist, zeigt sich, wenn man einen Preisvergleich für den Rohstoff anstellt: PLA ist bummelig zweieinhalb Mal so teuer wie PET. Ja, auch wenn man über PLA geteilter Meinung sein kann, was die Ökobilanz betrifft, Untersuchungen liegen noch gar nicht hinlänglich vor.

Es ist auf jeden Fall ein Schritt in die absolut richtige Richtung!

In diesem Sinne: Prost und Schönes Wochenende!

 

 

 

 

 

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